|
Marcus Hartmanns,
Jahrgang 1959
Der Tastenmanns
Eigentlich wollte ich mit 7 Jahren Gitarre lernen wie meine damaligen – elterlicherseits verbotenen – Vorbilder Chuck Berry und „The Lords“. Aber statt dessen gab es erst einmal klassischen Klavierunterricht, den ich immerhin 8 Jahre lang durchhielt.
Rock und Blues lernte ich nebenbei autodidaktisch – und Gitarrenunterricht gab´s dann später auch noch. Mit 15 Jahren folgte die erste Schulband, die die damaligen Idole „Deep Purple, Uriah Heep, Rolling Stones“ zu kopieren versuchte. Daneben etablierte ich mich als klampfender Sänger, der von Bob Dylan bis Hannes Wader alle Lagerfeuerlieder ertönen ließ und hatte das Glück, an mehreren hochwertigen Chorprojekten als Chorknabe mitwirken zu dürfen. Meine Plattenregale füllten sich – ohne dass es mir selbst zunächst auffiel – aber mit all den Bluesgöttern: Eric Clapton, John Mayall, B.B. King, Muddy Waters, Van Morrison und vielen mehr.
Im Studium ließ sich mit diversen Rock- und Funkbands ein wenig das Taschengeld aufbessern. Habe mich dann entschieden, auch noch ein Zusatzstudium in Musik zu absolvieren und bei dieser Gelegenheit mich in die Kunst des Jazzklaviers einweisen lassen. Aber wie ein basso continuo war es der Blues, der mich auch in diesen Jahren ständig begleitete und prägte:
Einige Jahre beschränkte sich - bedingt durch Ehe, Kinder und ein reisefreudiges Berufsleben – mein musikalisches Dasein mehr auf den privaten Bereich und einige ambitionierte Projekte. Seit 2006 spürte ich: The Bues calls me! Ich wollte zurück zu den Wurzeln: nach 2 Zwischenstationen bin ich nun glückliches Mitglied der besten Bluesband der Stadt.
|